WMHH #39 - Webmarketing, Social Communications, Brand Relationship

25.04.2016 - Das Prizeotel Hamburg lud ein und war ein wirklich stylischer Gastgeber für den Webmontag. Und in der Kurzvorstellung des Hauses ging es rund: Bock auf Digitalisierung, kein Bock auf W-Lahm und echtes Mobil CheckIn. 20 Sorten Kaffee zum Frühstück und alles mitten in der Stadt. Schnelle (und witzige) Interaktion mit der Online-Community inklusive. Also gutes Selbstmarketing und richtige Markenkommunikation.

Hey, das passt zum Webmontag. Mit dem Thema Marketing im Web starten wir in die neue Saison. Wir fragten uns, wie macht man das eigentlich, so richtig gutes Marketing? Wie wird aus einer Idee eine Marke und wie wird man selbst zu einer? Und dann noch in Hamburg, wo man alles Mögliche macht, aber nicht unbedingt darüber redet?

Kann man mit Hamburgensien punkten?

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Kloar! Wir das geht, zeigten Katharina Roder und Stefan Petersen von www.typisch- hamburch.de

Katharina als rasende Hamburg-Redakteurin im Auftrag der Agentur von Stefan. Aus einem Hamburg-Blog wurde eine Online-Base auf allen wichtigen Kanälen: Facebook, Twitter, Instagram und Co. mit mächtig KPI, stetem Posting per Day, vielen Likes, reichlich Shares, diversen Follower, zahlreichen Fans, diversen Engagement, weiter Reichweite. Hut ab vor einem Praktikantenprojekt.

Und Haare raufen bei der Präsentation. Zitat gefällig: „Es ist egal, mit wem wir uns vergleichen - wir sind immer besser!“. Öhm, das ist doch dieses Äpfel und Birnen, so der Martin Giese. Und vor allem ist es völlig unnötig. Auf dem WMHH sind zwar Agenturen anwesend, aber ...

Aus gegebenem Anlass eine Kleine Tippsammlung zum Webmontag:

  1. Hier wird nicht gepitcht. Punkt.
  2. Sharing is caring. Es ist eine Plattform des Austausches und des Lernens, des Weitergebens von Wissen und Tipps. Und es ist eine Community, die Kommunikation schätzt. Und flotte Vorträge.
  3. Frontalunterricht und erhobener Zeigefinger geht gar nicht. Wie man in den Wald hinein ruft und so weiter und sofort.

Dankeschön.

Selbstmarketing: Heiße nicht, wie andere heißen.

Das brennt sich in den Frontallappen, das geht nicht mehr aus dem Ohr. Sagt sich die Kixka Nebraska, ihres Zeichens Profilagentin. Und erklärte, wie es gelinge,digitale Profile für das Selbstmarketing zu optimieren.Digitale Profile und Webseiten stehen für die Profilagentin Kixka seit 2010 im Fokus. Kixka Nebraska ist zudem Co-Founder der Digital Media Women.

Lasst euch finden! Wie? Sichtbarkeit erhöhen und die Wiedererkennbarkeit realisieren.

Fotos sind nicht nur Bilder, sondern Transporter eurer Identität und der Marke. Und sie sind Search Sensitive! Heißt: Bilder haben Namen, Beschreibungen und Tags – BEVOR ihr sie hochladet. Sonst liest Google nicht das:

Tags, Bildbeschreibung, Descrition

sondern das: www.xyz//wp-content/uploads/8_1200_345386.jpg

Na toll!

Auch wichtig: Die Anbieter von Plattformen stellen gern mal das Layout um. Eckig wird rund, die Pixelmaße ändern sich. Zack, Kopf ab, zumindest ein Stück weit. Auch Profilsprüche neben dem Bild sollten Tagebuchniewoh deutlich übersteigen, denn die Aufmerksamkeitsspan – oh guck mal da …

Fazit: Sauber hochladen, komplett ausfüllen, vertaggen und dann klappt das auch mit dem Google.

Platz da!

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Was macht eine Mehrfach-Gründerin. Sie gründet weiter. Und sie hat Freude an UX und UI, da kann ihr keiner ein X für ein U vormachen. Sie hat Freude am Gestalten und der Kommunikation von Marken. Ihre eigene ging ab, wie Schmidts Katze. Die war noch gar nicht richtig online, da klöppelten die Medien schon an die Pforte. SO MUSS DAS!

Die Idee ist bestechend einfach. Jemand hat Platz. Ein anderer Jemand hat Dinge – und keinen Platz. Hex!Hex! Auf www.shelfsailor.com finden sich beide. Wenn alles voll ist, ist kein Platz mehr. Hmm. Und nun? Das dachte sich Miriam Bundel von Shelfsailor auch und hatte eine Idee. Angebot und Nachfrage – das alte Spiel des Marktes – findet auch hier seine Entsprechung. Gesagt, getan. Nun tummeln sich Dinge von Eigentümer A im Dachboden / Keller / Abstellraum von Eigentümer B.

Einer verdient sich was zu und bietet Leerraum an, der andere kann weiter heftig shoppen, denn seine Schränke sind ja nun wieder leer …

Auf ein Neues!

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Alles in allem wieder ein interessanter Webmontag – zumal an einem stylischem Ort mitten in der Hansestadt mit frischfreundlichem Team und einer coolen Location. Dankeschön an www.prizeotel.com - das hat Spaß gemacht ;-)

Nun hoffen wir auf zwei Dinge. Zum einen, dass dem frostigen Gesellen die Puste ausgeht und endlich das fröhliche Fräulein Frühling zu uns kömmt. Und zum anderen hoffen wir auf den nächsten Webmontag, der nicht soooooo lange auf sich warten lässt. In diesem Sinne: Moin Moin Hamburch!

Redaktion

Tom T. Köhler

Tom T. Köhler

Im Internet zuhause, am Smartphone daheim.

Ja, ich bin online - und das ist gut so.

 

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